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Siebdruck

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Zugehörige Anwendungshinweise Siebdruck

Siebdruck

Siebdruck

 


Industrielle Siebdrucke müssen auf Produkte wie z. B. Kunststoffgussteile aufgebracht werden. Diese Produkte müssen vor dem Bedrucken sauber und frei von statischen Aufladungen sein. Hier können die Ionisier-Blaspistolen und die Stäbe 915 verwendet werden. Wenn der Staub schon seit längerer Zeit auf dem Produkt haftet, müssen die Produkte möglicherweise mit einem Tuch abgewischt werden.

Wenn das Produkt bedruckt wird, kann die Wirkung des Abstreifers und des Siebs eine lokale statische Aufladung erzeugen, die ein Auslaufen der Druckfarbe bewirken, oder kleine Tropfen der Farbe können auf nicht zu bedruckende Bereiche gelangen. Die beste Lösung ist hier die Verwendung eines Stabes 976 mit hoher Frequenz und nahe am Produkt. Luftunterstützte Produkte können hier nicht verwendet werden, da diese die Druckfarbe auf dem Sieb trocknen können.

Staubanziehung

Staubanziehung

In der Schilderindustrie werden häufig Kunststofffolien eingesetzt, z. B. aus Acryl. Unmittelbar vor dem Druckvorgang zieht der Bediener den Schutzfilm von der Folie ab. Dadurch wird eine hohe statische Aufladung erzeugt, welche Staub anzieht. Eine Ionisier-Blaspistole 954 oder ein Luftvorhang 957 kann zur Entfernung des Staubes und zur Neutralisierung der Folie verwendet werden.

Bogenzufuhrprobleme

Bei automatischen Bogenzufuhrsystemen bewirkt eine statische Aufladung eine Zufuhr von mehreren Bögen auf einmal sowie eine Verdrehung auf dem Auflegetisch. Einige Drucker "fächeln" dem Stapel mit einem Gebläse 930 Luft zu - für kleine Bögen kann dies funktionieren, für große Bögen jedoch nicht. Das Bogenzufuhrsystem 958 ist hier die bessere Lösung. Es besteht aus 2 oder mehr Ionisier-Luftvorhängen 957 auf speziellen Haltern. Die ionisierte Luft wird in die oberen 10 mm des Stapels eingeblasen; dadurch wird die statische Aufladung neutralisiert und die Anziehung zwischen den Bögen aufgehoben. Hierzu ist ein Luftdruck von ca. 1-2 bar erforderlich.



Anhaftung an das Sieb

Anhaftung an das Sieb

Die Wirkung der Rakel erzeugt eine Ladung, die dazu führt, dass der Bogen am Sieb anhaftet, anstatt auf das darunter liegende Förderband zu fallen. Diese Anwendung eignet sich in hervorragender Weise für die Gleichstromimpulsstäbe 976. Der über dem Sieb auf einer Querstrebe oder auf der Rakel angebrachte Gleichstromimpulsstab 976 flutet das Sieb mit ionisierter Luft. Diese Wirkungsweise ist hocheffektiv und beeinträchtigt die Funktion der Maschine nicht.

Bei Zylindermaschinen wird der Bogen mit einen fahrbaren Tisch an das Sieb gebracht, welcher nach Abnahme des Bogens durch die Greifer zurückfährt. Die statische Anziehung zwischen Bogen und Tisch kann manchmal so stark sein, dass der Bogen aus den Greifern gezogen wird. Dieses Problem kann durch das Anbringen kurzer Luftvorhänge 957 zwischen die Greifer gelöst werden. Die Luftvorhänge geben bei Beginn des Tischrücklaufs einen Strom aus ionisierter Luft ab; dies neutralisiert die statische Anhaftung zwischen Tisch und Bogen.
wenn Sie weitere Einzelheiten wissen möchten.



Bogenausgabe

Der bedruckte Bogen fällt auf ein Förderband, welches es durch den Trockner befördert. Im Trockner können die Bögen wieder aufgeladen werden, wobei sie wellig werden. Die statische Aufladung bewirkt im Ausgabefach ein Anhaften der Bögen aneinander. In der gezeigten Position angebrachte Stäbe 915 können dies verhindern. Bei dicken Bögen kann ein zweiter Stab unter dem Bogen erforderlich werden.

Blattzufuhr